IMSA-Ampelkabel verbinden Geräte in Verkehrssignalanlagen an Straßen und Kreuzungen. IMSA steht für International Municipal Signal Association. Dieser Leitfaden vergleicht die Kabelfamilien 19-1 und 20-1 im Ramcorp-Katalog und erläutert, was vor der Auswahl einer Artikelnummer zu prüfen ist.
IMSA 19-1 und 20-1: der wichtigste Unterschied
Bei den hier behandelten Produkten liegt der deutlichste Unterschied im Außenmantel: IMSA 19-1 verwendet Polyvinylchlorid (PVC), IMSA 20-1 dagegen Polyethylen (PE). Beide Familien haben eine Leiterisolierung aus Polyethylen und umfassen Ausführungen mit eindrähtigen und mehrdrähtigen Kupferleitern.
Merkmal | IMSA 19-1 | IMSA 20-1 |
|---|---|---|
Außenmantel | Polyvinylchlorid (PVC) | Polyethylen (PE) |
Leiterisolierung | Polyethylen (PE) | Polyethylen (PE) |
Kupferleiteraufbau | Je nach Artikelnummer eindrähtig oder mehrdrähtig | Je nach Artikelnummer eindrähtig oder mehrdrähtig |
Leitergröße und Aderzahl | Beim jeweiligen Produkt prüfen | Beim jeweiligen Produkt prüfen |
Der Mantelwerkstoff allein bestimmt nicht die Eignung für ein Projekt. Gleichen Sie die vollständige Kabelspezifikation und den Aufbau mit den freigegebenen Projektanforderungen ab; 19-1 und 20-1 sind nicht automatisch austauschbar.
Wo diese Kabel eingesetzt werden
Diese Kabelfamilien dienen Verkehrssignalstromkreisen, darunter Signalgeber und Fußgängersignale, sofern entsprechend spezifiziert. Die Produktbeschreibungen nennen Anwendungen in Luftverlegung oder Kabelrohren. Die Verlegung in unterirdischen Kabelrohren unterscheidet sich von direkter Erdverlegung; bei Luftverlegung kann ein Tragseil erforderlich sein. Klären Sie den zulässigen Einsatz und die Anforderungen an die Abstützung des konkreten Kabels mit der Projektplanung.
Kabelausführungen vergleichen
Mit der geforderten IMSA-Spezifikation beginnen. Prüfen Sie, ob die Pläne 19-1 oder 20-1 vorsehen, welche Ausgabe gilt und welche zusätzlichen Anforderungen die zuständige Stelle stellt. Geben Sie die vollständige Bezeichnung in Ihrer Angebotsanfrage an.
Leitergröße und Aderzahl abgleichen. Verwenden Sie die für den Stromkreis vorgeschriebene AWG-Größe und Aderzahl. Beispielsweise bedeutet 14 AWG 7C sieben Leiter mit jeweils 14 AWG; Mantelwerkstoff und ein- oder mehrdrähtiger Aufbau sind damit nicht festgelegt.
Eindrähtige oder mehrdrähtige Kupferleiter bestätigen. Ein eindrähtiger Leiter besteht aus einem Draht, ein mehrdrähtiger aus mehreren kleineren Drähten. Halten Sie den geforderten Aufbau ein und prüfen Sie die Klemmenkompatibilität. Gleiche AWG-Größe und Aderzahl allein rechtfertigen keinen Austausch.
Die einzelnen Produktspezifikationen prüfen. Vergleichen Sie Spannungs- und Temperaturwerte, Außendurchmesser und Kabelgewicht. Die verantwortliche Fachkraft muss vor der Bestellung Leitungsführung, Rohrbelegung, Umwelteinflüsse und erforderliche Materialfreigaben bestätigen.
Aus einer allgemeinen Anfrage eine klare Kabelbeschreibung machen
„14-AWG-Ampelkabel“ lässt mehrere Merkmale offen. Eine hilfreichere Anfrage lautet „IMSA 20-1, 14 AWG, 7 Adern, mehrdrähtige Kupferleiter, PE-Mantel“, ergänzt um die benötigte Länge. In der Ramcorp-Kategorietabelle können Sie diese Merkmale vergleichen und die Spezifikationen jedes Produkts öffnen.
Angaben für Ihre Angebotsanfrage
Senden Sie die Ramcorp-Artikelnummer, sofern bereits ausgewählt, zusammen mit:
Geforderter IMSA-Spezifikation, AWG-Größe, Aderzahl und ein- oder mehrdrähtigem Leiteraufbau.
Gesamtlänge in Fuß und jeder benötigten durchgehenden Länge; nennen Sie Anforderungen an Trommeln oder Verpackung.
Lieferort, gewünschtem Termin und den Materialanforderungen des Projekts.
Fordern Sie das verfügbare Produktdatenblatt zusammen mit dem Angebot an. Lassen Sie Verfügbarkeit, Preise, durchgehende Längen, Verpackung und Lieferzeiten im schriftlichen Angebot und in der Auftragsbestätigung bestätigen.
Weiterführende Informationen
Hinweis: Dieser Leitfaden bietet allgemeine Informationen zur Produktauswahl und Beschaffung, keine Installationsanleitung oder Ingenieurberatung. Eine qualifizierte Elektrofachkraft muss Produkteignung, aktuelle Herstellerspezifikationen, geltende Vorschriften und Projektanforderungen prüfen. Eine IMSA-Bezeichnung allein belegt keine Freigabe für eine bestimmte Behörde oder ein Projekt. Verfügbarkeit, Preise, Längen, Verpackung und Lieferzeiten müssen im schriftlichen Angebot und in der Auftragsbestätigung bestätigt werden. IMSA wird zur Identifizierung genannt; eine Verbindung oder Empfehlung wird damit nicht behauptet.